Leonard Prochaska und Daniel Schiller stellen Forschungsergebnisse zur räumlichen Dimension der Bioökonomie auf der GeoInno 2020 vor

Die Konferenz ‚Geography of Innovation‘ (GeoInno) bot bereits zum fünften Mal ein Diskussionsforum für wissenschaftliche und politische Fragestellungen zur räumlichen Dimension von Innovationsaktivitäten. Vom 29. bis 31. Januar 2020 diskutierten in Stavanger mehr als 400 Wissenschaftler*innen ihre aktuellen Forschungsvorhaben. Leonard Prochaska und Daniel Schiller stellten in der Themensitzung „What Role does the Bioeconomy Play in the Transformation of Regions Towards Sustainable Development?” ein aktuelles Arbeitspapier aus dem BMBF-Projekt B2B-Future [https://www.b2b-future.uni-bremen.de] vor. Das Arbeitspapier trägt den Titel „The transition of innovation policy from biotechnology to bioeconomy at the regional level – A comparison of first movers, followers, and latecomers in Germany“. Das Papier analysiert die räumlichen Implikationen des Leitbildwechsels von der Biotechnologie zur Bioökonomie auf regionaler Ebene. Es werden strukturelle Unterschiede zwischen Gewinnern von regionalen Biotechnologie- & Bioökonomiewettbewerben und anderen Regionen aufgezeigt und standortspezifische Pfadabhängigkeiten identifiziert. Weitere Informationen zur GeoInno 2020 finden Sie unter https://geoinno2020.com

B2B-Projektteam besucht Tagung der European Association for Evolutionary Political Economy

Die Arbeitsgruppe “Netzwerkforschung” der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE) tagte am 21. und 22. November 2019 in Stuttgart. Die internationale Workshopreihe zum Thema „Netzwerke“ wurde 2015 von Muhamed Kudic (Universität Bremen) ins Leben gerufen und widmet sich seitdem jährlich einem neuen Themenschwerpunkt.In diesem Jahr lautete das Thema: „Innovation Networks and Economic Transition“. Es wurden 17 wissenschaftliche Papiere präsentiert und diskutiert. Ausrichter waren das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) sowie die Universität Hohenheim. Prof. Dr. Daniel Schiller von der Universität Greifswald war Mitglied des Scientific Commitee.

Im Rahmen der Tagung stellte Leonard Prochaska, ebenfalls Universität Greifswald, ein aktuelles Arbeitspapier aus dem BMBF-Projekt B2B-Future vor. In diesem Papier untersucht er die Implikationen des Leitbildwechsels von der Biotechnologie zur Bioökonomie auf regionaler Ebene. Vor dem Hintergrund standortspezifischer Pfadabhängigkeiten werden dabei Regionen, die in der Vergangenheit Biotechnologie- und Bioökonomiewettbewerbe gewonnen haben, mit anderen Regionen verglichen.

Mariia Shkolnykova (Universität Bremen) stellte ein Paper zum Thema „Who shapes plant biotechnology in Germany? Joint analysis of the evolution of co-authors´ and co-inventors´ networks” vor. In diesem Paper analysiert sie die Koevolution von Patent- und Publikationsnetzwerken am Beispiel der deutschen Biotechnologie.

Weitere Informationen zur EAEPE finden Sie unter https://eaepe.org/.

Leonard Prochaska präsentiert auf der Klausurwoche Bioökonomie

Auf der vom 23.-27. September stattfindenden Klausurwoche Bioökonomie („Bioökonomie und moderne Biotechnologien: Ethische, rechtliche und soziale Aspekte“) hat Leonard Prochaska eine Analyse über die „Räumlich-sozialen Implikationen des Leitmotivwechsels von der Biotechnologie zur Bioökonomie“ vorgestellt. Darin wurde beleuchtet wie sich die deutsche Innovationspolitik durch den Strategiewechsel von Biotechnologie zur Bioökonomiestrategie entwickelt und räumlich verteilt hat. Damit soll aufgezeigt werden, welchen Beitrag die Bioökonomie zur Reduzierung regionaler Disparitäten leisten kann.

Im Rahmen der Klausurwoche wurden ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Verfahren und Ziele der Bioökonomie ebenso diskutiert wie ihre ökologischen und wirtschaftlichen Dimensionen. Insgesamt nahmen 14 interdisziplinäre Nachwuchswissenschaftler an der Klausurwoche teil und diskutierten mit zahlreichen, renommierten Experten intern sowie auf einer Podiumsdiskussion die sozialökonomische Perspektive der Bioökonomie.

Im weiteren Verlauf wird überdies ein Sammelband mit den einzelnen Beiträgen erstellt und demnächst veröffentlicht.

Weitere Infos zur Veranstaltung sind folgend nachzulesen: https://www.kw-biooekonomie.uni-bonn.de/

Muhamed Kudic und Mariia Shkolnykova bei der EAEPE Konferenz 2019 in Warschau

Vom 12. bis 14. September 2019 fand die internationale Konferenz der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE) in Warschau statt. Muhamed Kudic und Mariia Shkolnykova nahmen daran teil und präsentierten ihre aktuellen Forschungsarbeiten.

Die diesjährige Tagung widmete sich der Frage “30 years after the fall of the Berlin wall – What happened to Europe/Where does Europe stand today? What is new in economics?“ und setzte sich aus einem internationalen und interdisziplinären Publikum zusammen. Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Warsaw School of Economics.

Muhamed Kudic präsentierte ein mit Michael Fritsch verfasstes Forschungspapier zum Thema “Co-Existence of Macro Stability and Micro Fluidity of Inventor Networks”. Das Papier befasst sich mit der Beziehung zwischen den vergleichsweise stabilen Makro- und instabilen Mikrostrukturen von Erfindernetzwerken in der Laserindustrie in Deutschland seit den 1960er Jahren.

Einen weiteren Vortrag hielt Mariia Shkolnykova zum Thema „Who Shapes Green Biotechnology in Germany? Joint Analysis of the Evolution of Co-Authors' and Co-Inventors' Networks”. In diesem Paper, welches ebenfalls Teil ihrer kumulativen Dissertation ist, wird die Koevolution von Patent- und Publikationsnetzwerken am Beispiel der deutschen Biotechnologie untersucht.

Mariia Shkolnykova beim Uddevalla Symposium 2019 am Gran Sasso Sience Institute (GSSI)

Vom 27.06. bis 29.06.2019 fand die internationale Konferenz in L’Aquilla in Italien statt. Mariia Shkolnykova nahm als Vertreterin der Universität Bremen daran teil und präsentierte ihre aktuelle Forschungsarbeit.

Die diesjährige Tagung widmete sich dem Schwerpunktthema „Unlocking the Potential of Regions Through Entrepreneurship and Innovation“ und setzte sich aus einem internationalen und interdisziplinären Publikum zusammen. Das Symposium wurde gemeinsam von der School of Business, Economics und IT der University West aus Schweden sowie dem Gran Sasso Science Intitute ausgerichtet.

Ein weiterer Vortrag wurde von Mariia Shkolnykova gehalten, die ihre empirischen Ergebnisse unter dem Titel „Local Knowledge Spillovers of Radical Innovation: the Case of German Biotechnology SMEs“ präsentierte. In ihrem Paper untersucht Mariia Shkolnykova die Auswirkungen von radikalen Innovationen von deutschen kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) im Bereich der Biotechnologie auf die Innovationsfähigkeit ihrer technologisch verwandten Sektoren.